Selbsthilfe - wichtiger Pfeiler des GesundheitswesensRita-Süssmuth-Preis würdigt Arbeit von Osteoporose-Selbsthilfegruppen(ots) - Selbsthilfegruppen sind in Deutschland ein wichtiger Pfeiler des Gesundheitswesens. Wer chronisch krank ist, findet hier gezielte Unterstützung. Erstmals würdigt nun ein unter der Patenschaft der ehemaligen Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth vergebener Preis die wichtige Arbeit der Selbsthilfegruppen in Deutschland. Ausgezeichnete Selbsthilfe-Projekte Der Rita-Süssmuth-Preis für herausragende Projekte der Osteoporose-Selbsthilfe ist mit 2.000 Euro, 1.000 Euro und 500 Euro dotiert und wird am Welt-Osteoporose-Tag, den 20. Oktober 2007, im Rahmen einer großen Informationsveranstaltung des Kuratoriums Knochengesundheit e.V. in Bad Füssing verliehen. "Die mit dem Preis ausgezeichneten Projekte von Osteoporose-Selbsthilfegruppen sollen zum einen Vorbildcharakter haben und andere Selbsthilfegruppen zur Realisierung ähnlicher Projekte motivieren, zum anderen sollen die Projekte stellvertretend das Engagement und die Leistung der Osteoporose-Selbsthilfegruppen in Deutschland hervorheben und bekannt machen", meint Prof. Dr. Rita Süssmuth, die auch Schirmherrin der Nationalen Initiative gegen Osteoporose (NIO) ist und sich aktiv dafür einsetzt, dass die Volkskrankheit Osteoporose mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit rückt. Für Menschen, die an Knochenschwund leiden, sind Osteoporose Selbsthilfegruppen eine bedeutende Hilfe: Betroffene erhalten hier nicht nur Tipps aus erster Hand, sondern erfahren gegenseitige Stärkung im Umgang mit der Krankheit. Häufig sind die Gruppen aber auch in der Öffentlichkeit aktiv oder setzen sich politisch für die Belange von Betroffenen ein. Osteoporose - das unterschätzte Volksleiden Osteoporose oder "Knochenschwund" ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen. Sie ist durch eine fortschreitende Porosität der Knochen gekennzeichnet, die zunächst schleichend verläuft und später zu Brüchen aus geringstem Anlass führt. Nach neuesten Erhebungen sind mehr als 25 Prozent aller Deutschen über 50 Jahre betroffen, also 7,8 Millionen Menschen. Weitere Informationen unter: Kuratorium Knochengesundheit e.V. Leipziger Str.6 74889 Sinsheim |




